KiTa, Schule … im Corona-Würgegriff

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2021/Kurzstudie_INSM_Bildungsmonitor.pdf

 

http://infothek.paritaet.org/pid/fachinfos.nsf/0/3c3d77a12c8b3fecc125863b003c3f9a/$FILE/2020_12_08_Bildungsgerechtigkeit_Kita.pdf

 

07.01.2021
Voraussetzungen für den Distanzunterricht nicht geschaffen
Deshalb jetzt Ferien abschaffen?
Die Entscheidung der Staatsregierung, nach den Weihnachtsferien für alle Klassenstufen und Schularten im Distanzunterricht zu beginnen, ist angesichts der Corona-Infektionszahlen sicher richtig…

 

06.01.2021
Distanzunterricht, gestrichene Ferien und ein großer Scherbenhaufen
Und nun tut man so, als sei die Streichung der Faschingsferien gerechtfertigt, weil ja ab nächster Woche „nur“ Distanzunterricht oder Distanzlernen stattfände. Dieser Trugschluss verkennt schlichtweg die Realität: Jede Lehrkraft, die ihren Unterricht auf irgendeine Form des Distanzlernens mit digitaler Unterstützung umgestellt hat, weiß, dass die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung nicht weniger, sondern weit mehr Arbeit macht.

 

04.01.2021
Datenlage äußerst unklarRKI-Empfehlungen unbedingt einhalten!
Die GEW Bayern fordert seit Monaten eine Orientierung an den Empfehlungen des RKI, angelehnt an die entsprechenden 7-Tage-Inzidenzwerte.
Die Werte sind aktuell überall in Bayern deutlich zu hoch und die Datenlage nach den Feiertagen allgemein zu unklar, um wieder im Präsenzunterricht starten und den notwendigen Schutz für Lehrkräfte und Schüler*innen gewährleisten zu können

 

21.12.2020
639 Wunschzettel der bayerischen Lehrkräfte an Kultusminister Prof. Piazolo
Pressemitteilung
Weihnachtliche Wunschzettel für’s Kultusministerium
Die Wünsche … sind nicht neu. Lehrkräfte wünschen sich mehr Zeit für den pädagogischen Alltag und bessere Rahmenbedingungen, beispielsweise kleinere Klassen, um den Bedürfnissen ihrer Schüler*innen gerecht werden zu können. Es geht … natürlich um Gesundheitsschutz, aber auch um gerechte Bezahlung und digitale Ausstattung an den Schulen. …

 

18.12.2020
Kritik an fehlenden Regeln für den Kita-Lockdown
Die Arbeitsbelastung in den Kitas ist am Rand des Erträglichen angekommen. Es ist überfällig, dass diese Arbeit angemessen wertgeschätzt und der Arbeits- und Gesundheitsschutz an oberste Stelle gesetzt wird!
Für die kommenden Wochen müssen die Eltern darauf vorbereitet werden: Es kann zu Einschränkungen im Kita-Betrieb kommen.

 

15.12.2020
Das Corona Konzept der bayerischen Staatsregierung für Schulen und Kitas ist gescheitert!
Das Hin und Her des Kultusministers in Sachen Distanzunterricht, sich ständig ändernder Hygienevorschriften mitsamt seiner völlig verfehlten Kommunikationspolitik ist nur schwer ertragbar. Es braucht dringend ein Konzept für die Zeit nach dem 10. Januar. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Schulen und Kitas regulär öffnen können, sollten die politisch Verantwortlichen die Zeit nutzen, um den markigen Worten endlich Taten folgen zu lassen.

 

14.12.2020
Nur mit Aussetzung von Noten, Leistungsnachweisen und Unterrichtsbesuchen kann es ein faires Schuljahr werden
… unzumutbare Situation für die Schüler*innen, dass ständig Schulschließungen und Quarantäne drohen und dennoch in jeder Woche etliche Leistungsnachweise angesetzt werden. Ein weiteres Problem gestaltet sich für die Schüler*innen, die in Quarantäne sind oder waren. Bei einer Abwesenheit von mehreren Wochen kann von Chancengleichheit nicht mehr gesprochen werden.

 

07.12.2020
Verbandsklage: GEW Bayern reicht Beschwerde ein
In einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite muss eine Gewerkschaft die Möglichkeit haben, sich effektiv für den Arbeits- und Gesundheitsschutz ihrer Mitglieder einzusetzen. Deshalb muss der Antrag der GEW, gemäß den Empfehlungen des RKI auch an Schulen einen Mindestabstand von 1,5 m bei einem Inzidenzwert größer 50 zu ermöglichen, zugelassen werden!

 

03.12.2020
Lehrkräfte in der GEW präsentieren Reformvorschläge gegen Dauerbelastung
Das gesamte Arbeitsumfeld der Lehrkräfte am Gymnasium muss grundlegend reformiert werden: Arbeitsspitzen müssen gekappt, die Rahmenbedingungen verbessert und die pädagogische Arbeit aufgewertet werden! Die Pandemie hat jetzt die schon vorher bestehenden Probleme für jede und jeden sichtbar gemacht und verschärft: Kein wirksamer Gesundheitsschutz für Lehrkräfte, kaum digitale Infrastruktur, Personalengpässe, Arbeitsüberlastung, zunehmende Bürokratisierung des Schulalltags. …

 

27.11.2020
Corona-Maßnahmen an Schulen und Kitas: Es wird nicht reichen!
Aus Sicht der GEW sind weitere und deutlichere Anstrengungen notwendig, um einerseits den Bildungsauftrag umsetzen zu können und einen vollständigen Schul-Lockdown zu vermeiden und andererseits die Infektionszahlen effektiv zu senken. Vorschläge haben wir für den Bildungsbereich zur Genüge gemacht.

 

23.11.2020
Offener Brief der Humanistischen Vereinigung
Corona-Politik bringt Erzieher*innen an Belastungsgrenzen
Kurzfassung
Schulterschluss mit GEW Bayern

 

20.11.2020
GEW zieht gegen Freistaat Bayern und Stadt München vor Gericht
Ziel ist größtmöglicher Gesundheitsschutz für Schüler*innen und Beschäftigte jetzt!
Wir drängen auf die flächendeckende Umsetzung des Wechselunterrichts, nicht nur begrenzt auf lokale Hotspots. Ganz Bayern ist ein Hotspot. Der Freistaat als Dienstherr muss seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten nachkommen und sich an den Empfehlungen des RKI orientieren, die die Einführung des Abstandsgebots verbunden mit einer Verkleinerung der Lerngruppen ab einem Inzidenzwert von 50 vorsehen. Es geht uns darum, Schulschließungen zu vermeiden und so viel Präsenzunterricht wie möglich zu gewährleisten.“

 

18.11.2020
Offen halten um jeden Preis, für die Wirtschaft
Viele unserer Mitglieder kündigen derzeit auf ärztlichen Rat ihr Arbeitsverhältnis und verlassen den Beruf oft auf Dauer. Die hohe psychische Belastung führt zu Burnout, wir haben weinende Kolleg*innen am Telefon, die eine verständliche Angst haben, als „Kanonenfutter herhalten zu müssen, damit die Wirtschaft weiterläuft“ … Viele, die durchaus zur Risikogruppe zu zählen wären, arbeiten nun auch wieder am Kind, denn anders ist der verlangte Regelbetrieb nicht leistbar. Entsprechend hoch ist der soziale Druck auf die Kolleg*innen.