Studien und Berichte

29.02.2019
Europäische Kommission
Länderbericht Deutschland 2019 mit eingehender Überprüfung der
Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte
Zusammenfassung

 

Autorengruppe Bildungsberichterstattung
Bildung in Deutschland 2016

Bildung in Deutschland 2018 Kompakt
Bildung in Deutschland 2018 Volltext

 

 

Der Paritätische Gesamtverband
Der Paritätische Armutsbericht 2018
Wer die Armen sind
Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016
Zeit zu handeln. Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland
Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2017
MENSCHENWÜRDE IST MENSCHENRECHT

 

Stiftung Mercator
Ungleiches ungleich behandeln! Wege zu einer bedarfsorientierten Schulfinanzierung
2016

 

RUHR – UNIVERSITÄT Autorengruppe
Wege zur Metropole Ruhr  10 / 2017
Wege zur Metropole Ruhr  8 / 2017

 

 

Ruhr – Konferenz muss Lösung für Entschuldung der Kommunen liefern
12.04.2019

Prof. Dr. Martin Junkernheinrich / Gerd Micosatt
Kommunalfinanzbericht Metropole Ruhr 2018
„Kommunalfinanzpolitik am Scheideweg – Die Chance der guten Lage nutzen“
17. 12.2018

 

 

Petra Stanat, Stefan Schipolowski, Camilla Rjock, Stefan Weirich, Nicole Haag (Hrsg.)
IQB – Bildungstrend 2016
Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik am Ende der 4. Jahrgangsstufe
Gesamtbericht
Zusammenfassung
Ziel bildungspolitischer und schulpraktischer Bemühungen sollte es daher auch künftig sein, Bedingungen zu schaffen, die zur Verringerung sozialer Disparitäten beitragen und Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer sozialen Ausgangslage möglichst gute Entwicklungschancen bieten.

Vergleich 2011 – 2016
Der Kompetenzerwerb in der Primarstufe hängt weiterhin von der Herkunft ab.
Ein niedriger sozioökonomischer Status hat seit 2011 die Leistungen in

  • Mathematik und Zuhören verschlechtert („tendenziell stärkere Kompetenzrückgänge“ )
  • Deutsch auf niedrigem Niveau stabilisiert

In Berlin, Bremen, Hamburg und Nordrhein- Westfalen ist der Anteil der Viertklässlerinnen und Viertklässler, die den Mindeststandard in Mathematik verfehlen, signifikant höher als bundesweit. (S. 11)
Die Kopplung zwischen sozialer Herkunft und den von Viertklässlerinnen und Viertklässlern erreichten Kompetenzen ist im Jahr 2016 für alle untersuchten Kompetenzbereiche sowohl deutschlandweit als auch in allen Ländern substanziell. (Seite 21)
Zudem bestätigt sich die Bedeutung der in der Familie gesprochenen Sprache: Unter Berücksichtigung des sozioökonomischen Status der Familie, des Bildungsniveaus und des Geburtslands der Eltern sind die in den Fächern Deutsch und Mathematik erzielten Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern, die in der Familie „manchmal Deutsch“ oder „nie Deutsch“ sprechen, geringer ausgeprägt als bei Schülerinnen und Schülern mit ausschließlich deutscher Familiensprache. (Seite 26)
Kinder und Familien brauchen vor Ort gute Bildungs- und Freizeitangebote und passgenaue Unterstützung. Notwendig sind dafür Anlaufstellen in ihrem Stadtteil, die verlässliche Ansprechpartner in allen Belangen rund um Kinder und Familien sind und Zugänge zu den Angeboten vor Ort sichern. Zentral ist dabei die Frage, wie Schülerinnen und Schüler in den Fächern und Kompetenzbereichen, in denen Optimierungsbedarf besteht, durch eine gezielte Weiterentwicklung des Unterrichts besser gefördert werden können und wie die Rahmenbedingungen und Prozesse im Bildungssystem gestaltet werden müssen, damit dies gelingen kann. Eine der größten Herausforderungen besteht im Umgang mit der Heterogenität der Schülerschaft, die voraussichtlich auch in Zukunft weiter zunehmen wird. Diese Herausforderung kann nur durch gemeinsames Handeln aller Akteure im Bildungssystem bewältigt werden. (Seite 32)

 

Petra Stanat, Hans Anand Pant, Katrin Böhme, Dirk richter
Ländervergleich 2011
Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik
Gesamtbericht
Zusammenfassung
In allen Ländern Deutschlands besteht ein substanzieller und gleichgerichteter Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und den erreichten Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Je niedriger der soziale Status, desto geringer sind die gezeigten Kompetenzen. Sozial bedingte Disparitäten finden sich allgemein in urbanen Ballungsräumen. Bereits in der Grundschule bestehen erhebliche sozial bedingte Kompetenzunterschiede. Diese sind bedeutsam für den weiteren Bildungsweg und den Übergang auf die weiterführenden Schulen. Insbesondere in Ländern mit ausgeprägten Disparitäten sind stärker als bisher die Mindeststandards zu sichern und zusätzlich der Anteil der Schülerinnen und Schüler, der die Regelstandards erreicht, zu erhöhen. Es bedarf somit auch zukünftig weiterer Anstrengungen innerhalb der Länder, um die Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzerwerb zu entkoppeln.
(Seite 205)

 

Bundeszentrale für politische Bildung
Datenreport 2018
Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland